Kirchgemeinden auf dem Weg zur Treibhausgas-Neutralität
Propsteiweg
5463 Wislikofen
29. Aug. 2026
Kursziele
Die Teilnehmenden:
-verstehen die kantonalen Zielsetzungen und die kirchliche Verantwortung im Klimaschutz,
-können Scope 1, Scope 2 und Scope 3 auf ihre Kirchgemeinde anwenden,
-lernen das Grüne Datenkonto als praxiserprobtes und kostengünstiges Instrument zur Treibhausgas-Bilanzierung kennen,
-erhalten einen Einblick in ein alternatives System zum Vergleich,
-erarbeiten direkt erste Bilanzierungsdaten anhand eigener Rechnungen,
-legen konkrete erste Massnahmen und Verantwortlichkeiten für den Weg zur Treibhausgasneutralität fest.
Inhalte
-Klimaziele des Kantons Aargau: 2040/2050 - Chancen und Erwartungen an Kirchgemeinden
-Laudato si' und Schöpfungsverantwortung: spirituelle Motivation für konkretes Handeln
-Einführung in Scope 1, 2 und 3: Was muss bilanziert werden?
-Praktischer Teil: Teilnehmende arbeiten mit ihren eigenen Heiz- und Stromrechnungen und erfassen Daten direkt ins System
-Vergleich eines zweiten Tools: Unterschiede, Kosten, Anwendung
-Entwicklung erster Massnahmen und Reduktionspfade
-Fördermöglichkeiten, Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinden
-Kommunikation und Einbindung der Kirchgemeinde
Methoden
Inputreferate, Praxisbeispiele, Gruppenarbeit, Austausch und Diskussion.
Praktische Vorbereitung für Teilnehmende
Die Teilnehmenden werden gebeten, folgende Unterlagen mitzubringen:
-Heizkostenabrechnungen (eigener Liegenschaften) eines Kalenderjahres.
-Stromrechnungen (eigener Liegenschaften) eines Kalenderjahres.
Diese Daten werden während des Kurses direkt in das Grüne Datenkonto eingegeben, um konkrete Ergebnisse zu erhalten.
Nutzen
Die Teilnehmenden verlassen den Kurs mit:
-erste Einträge im »Treibhausgaskonto»,
-erste Schritte zur Treibhausgas-Bilanz ihrer Kirchgemeinde
-Motivation und Werkzeugen, um Klimaverantwortung glaubwürdig und wirksam umzusetzen.
Zielgruppe
Mitglieder von Kirchenpflege und Kirchenrat, pastorale Mitarbeitende, Umweltverantwortliche sowie alle Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Kirchgemeinden, Pastoralräumen und Pfarreien
Quelle: www.weiterbildung.swissExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.